Liebe Zuschauerinnen, liebe Zuschauer, hört nicht auf zu beten und zu flehen. Betet jederzeit im Geist. Seid wachsam, harrt aus und bittet für alle Heiligen.
Haben Sie, wie ich schon mal enttäuscht aufgegeben, für etwas zu beten? Paulus mahnt: Hört nicht auf zu beten. Und in der Tat gibt es so viele Beispiele, wo Gott großartige Dinge tut, weil Menschen unaufhörlich und beharrlich über lange Zeit für etwas gebetet haben.
Aber wie soll das gehen bei all den täglichen Dingen, die wir zu tun haben? Dazu Paulus:
Betet jederzeit im Geist, also in Gedanken.
Das ist eine gute Idee, still für uns, für die Dinge zu beten, die uns und Gott wichtig sind. Beim Autofahren, in der Bahn, bei der Arbeit, ständig in Gedanken mit Gott verbunden zu sein. Und wenn uns jemand etwas erzählt, was kann ich Besseres tun, als gut zuzuhören und im Stillen Gott in das Gespräch mit einzubeziehen?
Und dann gibt es immer wieder Situationen, die sind so unangenehm, da würden wir am liebsten davonlaufen. Selten ist auch das die beste Lösung, aber oft möchte uns Gott durch diese schwierige Situation verändern, segnen durch das schwierige Gespräch. Diese unangenehme Situation in der Gemeinde oder in der Spannung in unserer Beziehung. Wer sich Unangenehmem stellt, der kann erleben, wie Gott solche schwierigen Situationen in Wunderbares verwandelt.
Und zuletzt bittet Paulus:
Bittet für alle Heiligen
also für andere Christen, Menschen, die mit Jesus unterwegs sind. Und gerade für die können wir beten, die wegen ihres Glaubens in Schwierigkeiten sind. Also nicht aufhören zu beten, still in Gedanken ständig mit Gott verbunden sein und für die Schwestern und Brüder anderer Christen zu beten. Ich wünsche Ihnen, dass Sie erleben, wie aus diesem Gebet Segen entsteht.