Liebe Zuschauerin, lieber Zuschauer, der russische Angriff auf die Ukraine hat den europäischen Frieden zerstört und wir merken, was wir Kostbares hatten. Frieden ist keine Selbstverständlichkeit. Wobei genau genommen so richtig Frieden, dass sich alle hundert Prozent verstanden hätten, hatten wir ja vorher auch nicht.
Und in diesen Unfrieden der Welt zeigt uns Gott, für was er eines Tages sorgen wird. In Jesaja elf ist das kommende Friedensreich angekündigt.
Der Wolf findet Schutz beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein, Kalb und Löwe weiden zusammen und ein kleiner Junge leitet sie. Man tut nichts Böses und begeht keine Verbrechen, denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so wie die Wasser das Meer bedecken. Und an jenem Tag wird es der Spross aus der Wurzel Isais sein, Jesus, der dasteht als Feldzeichen für die Völker und die Nationen werden nach ihm fragen und seine Ruhe wird herrlich sein.
Jesus bringt nicht nur Vergebung, Jesus bringt auch Frieden. Er ist der Friedensfürst, der uns himmlische Ruhe und Frieden bringen wird. Das wird eines Tages passieren. Und durch Jesus, wenn wir mit ihm unterwegs sind, können wir schon jetzt einen Vorgeschmack auf seinen Frieden bekommen.
Oft ist es ja gerade im Zwischenmenschlichen schwierig und gerade da hilft uns Jesus zum Frieden. Wie das geht, das hat er uns vorgelebt. Sich selbst zurücknehmen, anderen Raum geben, anderen helfen und anderen vergeben. Jesus gibt uns die Kraft und die Liebe dazu und Gemeinschaft zu haben, einander zuzuhören. Unser Friedefürst kommt. Und das zu erleben, das wünsche ich Ihnen.