Streitigkeiten unter Christen. Bei den Christen in Rom ging es darum, ob Christen Fleisch essen dürfen, weil das könnte ja Fleisch sein, das vorher einem heidnischen römischen Gott geopfert wurde. Und das wäre für Christen, die ja an den christlichen Gott glauben, eine Herausforderung. Das war damals eine Frage, die zu Streit führte.
Was sind heute die Aufregerfragen? Ob eine Frau predigen darf? Kindertaufe? Wer hält welchen Feiertag ein? Sexualethische Fragen.
Paulus rät im Brief an die Römer:
Beschäftige dich weniger bei solchen Fragen damit, was der andere macht. Verurteile weniger. Wie wir leben, ist nicht egal. Jeder von uns muss sich selbst einmal dafür vor Gott verantworten und Gott beurteilt dann.
Anstatt andere zu beurteilen, sollst du, soll ich, sollen wir gute Vorbilder für andere sein. Jesus ist für die Christen gestorben und wieder auferstanden, die Fleisch essen und für die Christen gestorben und wieder auferstanden, die kein Fleisch essen. Das war damals die Aufregerfrage. Jesus ist für alle Christen gestorben und lebendig geworden, um Herr zu sein über Tote und Lebende. Also, viele theologischen Fragen sind es nicht wert, sagt Paulus, dass wir darüber streiten. Statt andere zu richten, sollen wir selbst ein gutes Vorbild für die anderen sein.
Jesus liebt dich. Die wichtige Frage ist: Glaubst du an Jesus und nimmst ihn als Herrn in deinem Leben an? Das sind die wirklich wichtigen Fragen. Und wenn du beides mit Ja beantworten kannst, dann bist du gut dran. Dann musst du dich theologische Streitigkeiten weniger Gedanken machen. Du musst dir nicht verunsichern lassen. Ich sage es dir, weil es hier steht. Dann bist du angenommen bei Jesus, dem Herrn der Welt, dem Herrn über Tote und Lebende.