2. Mose 14, Vers 13 ist einer meiner Lieblingsverse. Da haben die Israeliten auf Gott gehört und haben sich aufgemacht, so wie ich und vielleicht auch du dich hast von Jesus aus deinem Alltag, aus deinem alten Leben rufen lassen und jetzt in seiner Nachfolge unterwegs bist.
Und gerade dieses Aufbrechen mit Gott hat die Israeliten in eine richtig blöde Situation geführt. Sie haben ihren alten Chef, den Pharao, hinter sich gelassen, haben auf Gott gehört und plötzlich sehen sie sich in der Falle. Hinter ihnen die Armee des Pharaos, die sie bestrafen und zurückholen will. Und vor ihnen endet der Weg. Sie stehen vor dem Wasser, vor dem Meer und können nicht weiter.
Hätten sie doch mal nicht auf Gott gehört, mögen manche denken. Und vielleicht kennst du das auch. Du machst dich auf, weil du denkst, das möchte Jesus jetzt von uns haben. Und plötzlich merkst du, es wird dadurch noch schlimmer.
Und in dieser Situation spricht Gott durch Mose zu den Israeliten und auch zu uns heute:
„Fürchtet euch nicht, bleibt stehen und schaut zu, wie der Herr euch heute rettet.
Und dann verändert Gott die Situation dramatisch, indem er einen völlig neuen Weg auftut, der bisher unsichtbar war. Er führt die Israeliten trockenen Weges durch das Wasser. Und sie gehen durch und das Wasser kommt zurück und verschlingt die Armee des Pharaos. Und statt einer Falle ist es Gottes doppelte Lösung für gleich zwei Probleme: Die Israeliten hinter ihnen und der Weg. Und das will er auch heute mit uns tun.
Und ich erlebe es immer wieder, wie Gott die Situation völlig verändert. Wir beten in scheinbar ausblicklosen Situationen um Gottes Hilfe und plötzlich verändert Gott die Situation. Es geschieht nicht immer ein Wunder, aber es tun sich neue Wege auf und neue Perspektiven. Und das zu erleben, das wünsche ich dir auch. Wenn du zu Gott betest und mit ihm unterwegs bist, wird sich neue Wege auftun.