Eigentlich mögen wir Licht, Wärme, Sonne, doch es gibt auch ein zu viel. Das beschreibt der Prophet Joel. Das ganze Land Israel erlebt mehrere Umweltkatastrophen. Erst eine Heuschreckenplage und dann Dürre und versengende Hitze.
Zu dir rufe ich, Herr, denn Feuer hat das Gras der Steppe gefressen. Die Flammen haben alle Bäume auf dem Feld verbrannt. Auch die Tiere auf dem Feld schreien, lechzend zu dir, denn die Bäche sind vertrocknet.
Das passiert, nachdem Israel nicht mehr auf Gott gehört hat und ohne Gott gottlos unterwegs ist. Manche Schöne, das wir unbedingt haben wollen, erzeugt in uns, wenn wir viel zu viel davon haben, doch nur Leere, Dürre. Ein guter Wein, von dem wir viel zu viel trinken. Oder Erfolg und Geld und am Ende sind wir doch irgendwie ausgebrannt. Dürre, Leere. In diesen Krisen haben wir eine wichtige Zeit zum Nachdenken, zum Erkennen, was eigentlich wichtig ist. Und wer zurück zu Gott geht, wer sich neu Gott zuwendet, wird das erleben, was dann auch später Joel erlebt. Wie, er schreibt ein Kapitel weiter:
Jubelt ihr Kinder Gottes und freut euch über den Herrn, euren Gott, denn er gibt euch Nahrung, wie es recht ist. Er schickt euch den Regen, Herbstregen und Frühjahrsregen, wie in früherer Zeit.
Und das zu erleben, das wünsche ich dir. Wenn du weg von Gott warst, vom falschen zu viel und dann Dürre hast, ausgebrannt bist und dann wieder zu Gott zurückkommst, dass du erlebst, wie Gott deinen Garten neu bewässert und du fruchtbares Leben findest. Mach dich auf und erlebe, wie Gott Leben in die Dürre bringt.