Die Kraft des Lobpreises
Lobpreis kann die Atmosphäre und die Perspektive verändern - das sagt Dr. Johannes Hartl in seinem Vortrag und zeigt, welche Kraft darin steckt, Gott zu loben und anzubeten. Er betont außerdem, welche Wichtigkeit gesprochene Worte dabei haben.
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Transkript
Wir können die geistliche Atmosphäre prägen mit Positivem, mit Dankbarkeit, mit Lobpreis, mit einem Blick auf Gott oder mit Negativem. Ich habe eine Frage: Warum lobt man eigentlich Gott? Also ich meine, hat er das nötig? Ist er vielleicht ein bisschen altersschwach, dass man ihm immer mal wieder versichern muss:
"Komm, du schaffst es noch, du bist echt gut."
Sagt er:
"Wirklich? Denk dir."
Oder ist er wie so 'n byzantinischer Herrscher, der das immer braucht, dass Leute ihm so lobhudeln? Also warum lobt und preist man Gott? Dazu eine kleine Geschichte. Die Geschichte handelt von einem Mann, der zum Psychiater geht und sagt:
"Ach, ich hab furchtbare Ängste. Und zwar, ich hab immer Angst, von 'nem Fahrrad überfahren zu werden oder in eine Mäusefalle zu geraten."
Sagt der Psychiater:
"Warum? Mäusefalle ist doch nicht gefährlich."
"Ja doch, ich bin eine Maus." Sagt der Psychiater:
"Ja gut, daran müssen wir arbeiten."
So, und dann haben die verschiedene Therapiesitzungen und endlich ist dieser Mensch fertig und sagt:
"Alles klar, ach, ich hab's eingesehen. Ich bin gar keine Maus, ich bin ein Mensch."
Ja, dann ist er entlassen vom Psychiater, er geht raus und auf einmal läuft ihm eine Katze über den Weg und er gerät in totale Panik, läuft zurück zum Psychiater und sagt:
"Ich hab totale Panik, da draußen ist eine Katze."
Sagt der Psychiater:
"Ja, aber ist doch kein Problem. Sie wissen doch, dass Sie keine Maus sind. Sie wissen doch, dass Sie ein Mensch sind."
Dann sagt er:
"Ja, ich weiß das schon, aber weiß die Katze das auch?"
So, Lobpreis ist erst mal von der Definition Übereinstimmung mit der Wahrheit. Lobpreis bedeutet nicht, dass ich mir irgendwas einfallen lasse, was irgendwie ganz komisch ist, sondern Lobpreis geht davon aus, dass es gewisse Sachen gibt, die wir sehen können. Das Licht hier auf der Erde können wir sehen. Andere Menschen können wir sehen, aber dann gibt's andere Sachen, die können wir nicht sehen, weil sie Teil der höheren, der geistlichen Realität sind. Und die sind trotzdem mindestens genauso real, aber nicht immer sehen wir sie und nicht immer spüren wir sie. Und Lobpreis bedeutet, dass ich meinen inneren Blick erhebe, dass ich nicht stehen bleibe bei dem, was ich sehen kann, bei dem, was ich logisch erfassen kann, bei dem, was ich anfassen kann, sondern dass ich in einem Akt des Glaubens übereinstimme mit einer höheren Realität.
Und jetzt kann man sagen:
Ja, okay, ähm, warum ist das wichtig?
Das ist deshalb wichtig, weil sich dadurch etwas verändert. Der Mann, der denkt, er sei eine Maus oder die Katze wisse nicht, dass er ein Mensch ist, bei dem ist was an seiner Perspektive schräg. Und mit welcher Perspektive wir auf die Welt blicken, ist von unglaublich großer Bedeutung. Der erste Grund, warum wir Lobpreis machen, warum wir Gott anbeten, ihn preisen, ist: Lobpreis verändert unsere Perspektive. Jetzt kannst du sagen:
Okay, damit ist ja noch nicht viel passiert, also ist die Welt noch immer genauso schlecht wie vorher.
Na ja, Perspektive ist schon was relativ Wichtiges. Der Hirnforscher und Psychiater Ian McGilchrist hat ganz tolle Bücher über das Gehirn geschrieben. Er hat einen Satz gesagt, den ich spannend finde. Auf Englisch heißt er:
Attention changes the world.
Auf Deutsch: Aufmerksamkeit verändert die Welt. Und er sagt es als Hirnforscher. Tatsächlich, auf was wir unsere Aufmerksamkeit, unseren Fokus richten, verändert buchstäblich unsere Welt. Der erste Grund, warum Lobpreis wichtig ist, ist, weil Lobpreis unsere Perspektive und dadurch auch unsere Welt verändert. Das ist bisschen so der eher subjektive Bereich noch, also was macht es mit mir als Einzelner. Jetzt gibt es aber auch was, was sich objektiv verändert. Und dazu zeige ich euch jetzt ein Foto. Muss ich bisschen vorsichtig sein, weil viele von euch werden sofort Panik bekommen. Das ist eine der mit, ähm, stärksten mit Angst besetzten Bildern, die wir momentan in der Mom, in der Gesellschaft haben. Seid ihr bereit? Das ist ein sehr schlimmes Bild. Das ist dieses hier. Das ist ein sehr bedrohliches Zeichen. Ich sage euch jetzt eins, ihr seid ja schon bisschen vorbereitet. Eins ist noch schlimmer. Wenn du das irgendwo siehst, dann bricht wirklich Panik aus. Dieses Bild. Also, wenn wir Wi-Fi-Verbindung, Netz verlieren, sind wir aufgeschmissen. Weil wo-woher soll ich wissen, wo mein Klo ist ohne Navi? Und wenn meine Freunde mich nicht erreichen können, dann denken sie, ich bin gestorben. So, wir haben unfassbar viel Angst, Netz zu verlieren und Verbindung zu verlieren und so was Ähnliches gibt es aber in der geistlichen Welt auch.
Es gibt ja nicht nur das unsichtbare Netz des Internets oder der, das Digitalfunks, sondern es gibt auch eine geistliche Realität. Wir im Westen, wir glauben ja da nicht so stark dran. Wir tun immer so, als gäb's das nicht. Alle anderen Erdteile praktisch der Welt nehmen die geistliche Realität total ernst und alle Menschheitskulturen vor uns haben sie auch ernst genommen. Nur wir so seit hundert Jahren im Westen sagen:
"Nö, gibt's alles nichts. Es gibt nur das, was wir sehen."
Aber es stimmt halt nicht. Und in dieser geistlichen Realität ist es nicht immer automatisch so, dass die Verbindung da ist. Obwohl das Netz vorhanden ist, heißt es nicht, dass wir automatisch immer diese Verbindung haben. Wie können wir diese Verbindung herstellen? Ich bin da auf einen interessanten Psalmenvers gestoßen. Das ist der Psalm fünfzig. Und das, ihr wisst ja, die Psalmen, das sind hundertfünfzig davon in der Bibel, das sind Lobgesänge. So heißt das auch. Tehillim, im Hebräischen. Und dieser Psalm fünfzig geht sogar ganz ausführlich über das Thema Lobpreis und da steht das drin. Das hier ist die Elberfelder Übersetzung. Die Übersetzungen variieren da ein bisschen, aber ich glaube, dass das sehr authentisch wiedergegeben ist:
"Wer Dank opfert, verherrlicht mich", spricht Gott, "und er bahnt einen Weg."
Von welchem Weg ist die Rede? Offensichtlich sind Wege in die geistliche Welt und von der geistlichen Welt zu uns mehr oder weniger gebahnt. Es ist nicht so, dass Gott nicht da ist. Es ist nicht so, dass Gott es braucht, dass wir ihm immer sagen, wie großartig er ist, aber es gibt etwas an seiner Realität, was wie einen Weg gebahnt bekommt in unsere sichtbare Welt, wenn wir mit ihm übereinstimmen. Also die erste Funktion von Lobpreis ist die: Sie verändert, Lobpreis verändert unsere Perspektive. Aber das Zweite ist: Lobpreis bahnt einen Weg. Man könnte das bisschen moderner ausgedrückt sagen: Lobpreis verändert die Atmosphäre. Das merkt man ja auch im Zwischenmenschlichen, wenn Dankbarkeit den Weg zu Gott bahnt. Dankbarkeit bahnt ja auch den Weg zwischen den Herzen. Ja, wenn eine Atmosphäre von Dankbarkeit in einer Familie ist, in einer Beziehung ist, wenn man sich gegenseitig sagt, was man am anderen schätzt – das ist übrigens Lobpreis – dann wird ein Weg zwischen den Herzen gebahnt. Das heißt, es fließt leichter Liebe, es fließt leichter, Neudeutsch gesprochen, Energie. Und tatsächlich gibt es so was in der geistlichen Welt auch und wir unterschätzen das ständig.
Wir Deutsche sind besonders gut drin. Wir beklagen uns über die schlechte Stimmung und w-wie, wie schlecht alles ist, aber wir vergessen, dass wir auch eine Verantwortung für die geistliche Atmosphäre haben. Wir können die geistliche Atmosphäre prägen mit Positivem, mit Dankbarkeit, mit Lobpreis, mit einem Blick auf Gott oder mit Negativem. Und auch hier wieder: Unterschiedliche Kulturen, unterschiedliche frühere Zeiten wussten das. Die Kirche verehrt Heilige wie den heiligen Antonius, den großen Wüstenvater. Das hier ist ein modernes Bild von ihm, von Salvador Dalí, wo links unten im Bild der Antonius nur mit einem Kreuz sich wehrt gegen diese heranbrausenden Versuchungen des Bösen. Ich glaube, wir unterschätzen total die Bedeutung von Fürbitte. Wir unterschätzen die Bedeutung von Lobpreis. Wir unterschätzen die Bedeutung der geistlichen Atmosphäre, beschweren uns dann drüber, dass sie schlecht ist und ergreifen aber nicht jene Werkzeuge, die dafür verantwortlich sind, sie zu verändern.
In all meinen Vorträgen, auch das, was ich gestern Abend gesagt habe über den kleinen Simon und den Petrus Rocky und auch hier: Ich spreche nur über Themen, die meine eigenen Themen sind, die ich immer wieder für mich durchbuchstabieren muss. Ich war selber vor acht Wochen in einer Situation, habe ich ein paar Informationen bekommen, die mich echt in Sorge versetzt haben. Kennst du das? Du kriegst eine Info und der Himmel verdunkelt sich. Und auf einmal siehst du nur noch das. Du siehst nur noch die Schwere. Und dann hast du keine Lust auf Lobpreis. Dann liegt hier so was drauf und sagt:
"Ja, von wegen Gott ist gut. Ja, von wegen. Das klingt ja in der Theorie toll, aber in echt."
Aber genau hier beginnt der geistliche Kampf. Der geistliche Kampf ist nicht da draußen gegen irgendwelche anderen bösen Menschen oder sonst was. Der beginnt hier in deinem Kopf. Worauf richtet sich deine Perspektive? Und Lobpreis bedeutet, so lange meinen Blick von mir selbst weg auf Gott zu richten, bis ich spüre, dass die Atmosphäre sich verändert. Über meinem Leben und dann auch über meiner Familie oder über Menschen um mich herum. Dann strahlt es aus.
Dritte Funktion von Lobpreis. Kurz noch zu dieser, zu dieser Veränderung der Perspektive: Das ist auch Arbeit. Das kostet Anstrengung. Das braucht auch Training. Wir machen im Gebetshaus so Sachen wie die Flame Academy zehn Monate lang oder Gebetshaus Academy auf Wochenendbasis, wo wir Leute wirklich schulen darin, im Gebet und im Lobpreis dran zu bleiben. Das ist, das sind einfach Wahrheiten, die in unseren Kirchen und Gemeinden wenig gelehrt werden. Dieses:
Jetzt hör mal auf, auf dich zu schauen und schau mal auf Gott und bete ihn mal zehn Minuten an. Oder schlag mal die Bibel auf und such dir in den Psalmen nur Aussagen über Gott und unterstreich die. Und dann sag Gott die und mach das so lange, bis du merkst, dass die geistliche Atmosphäre in dir sich verändert.
In wie viel Bereichen in deinem Leben könntest du viel mehr in Sieg gehen, wenn du das verwenden würdest? Und einmal mehr, ich muss und ich musste das vor acht Wochen auch wieder neu immer wieder selber durchbuchstabieren.
Dritter Grund, warum wir Gott lobpreisen: Ich habe eine ganz schöne Geschichte erlebt, die mit Wein zu tun hat. Und zwar, ich habe die schon öfter erzählt, vielleicht kennt ihr sie ja schon. Ich war mal eingeladen, zusammen mit meinem Vater, der hier sitzt in der fünften Reihe, meinen Eltern, äh, waren wir- In der siebten Reihe. Waren wir in einem ganz tollen Weinanbaugebiet in Burgund eingeladen, Chassagne-Montrachet. Weinkenner unter euch, die kriegen jetzt, äh, Gänsehaut. Ich hatte damals keine Ahnung von Wein. Wir sind da eingeladen worden und wir sind da so rumgestapst auf den Wein- Gärten hier in, in Burgund. Und dann waren wir nachher im Weinkeller und da lagen diese ganzen Weine rum. Und wir haben dann Weine probiert. Den ersten, war gut. Zweiten. Und, äh, dann hat er so gefragt:
"Und was schmeckt ihr so?"
Und ich so:
"Ja, ich würd sagen Wein, ne, eindeutig."
So. Ähm, ja und w-wie schmeckt der? Boah, so le-le-le-leicht säuerlich. Also ich kann schon sagen, es ist Rotwein. Also das erkenne ich sofort, ähm, aber viel mehr wusste ich nicht. Und dann, ähm, hat, hat mein Vater die Gretchenfrage gestellt, die ich mir natürlich nicht, äh, fragen getraut habe. Er hat gefragt:
"Was kostet da 'ne Flasche?"
Dann hat der Sommelier, dieser Weinverkostungstyp, dann so gesagt:
"Oh ja, wenn ihr jetzt herauskommt, vielleicht, äh, zwei oder dreihundert Euro, aber in ein paar Jahren natürlich, er ist viel teurer."
Und ich so:
"Wie bitte?"
Also ich hatte keinen Geschmack. Ich hätte den jetzt vielleicht unterscheiden können vom Glühwein, aber nicht unbedingt vom Zehn-Euro-Lidl-Wein wahrscheinlich schon nicht mehr. Und dann hat er angefangen, dieser Sommelier, zu beschreiben, was er da schmeckt. Da hat er gesagt:
"Oh, Magnifique, Sir. Das ist eine Framboise. Wie sagt man Deutsch? Oh, eine Himbeere, eine Konfitüre von der Himbeere und der Erdbeere und die Brioche ist auch da und ein Toastbrot und die Kaffee-ano, äh, Röstaromen."
Und er fing so an zu schwadronieren und sagt:
"Oh, siehst du, The petit déjeuner. Das ist eine Frühstücksszene."
Ich stand so da, sag:
"Äh, ja, Frühstücksszene."
Äh, wäre ich jetzt nicht gleich drauf gekommen. Das Interessante ist aber, je mehr ich diesen Wortschatz von dem auf mich wirken ließ, hab ich mir gedacht: Moment, also wenn man genau hinriecht, das mit Erdbeere oder mit Himbeere oder Himbeermarmelade, ist schon was Wahres dran. Und ich hab's mir nicht eingebildet, sondern durch den Wortschatz, den dieser Weinexperte mir gab, ist mein Vermögen gewachsen, das wirklich zu schmecken. Und das, ihr Lieben, gibt's im geistlichen Leben auch. Deine Fähigkeit, etwas von Gott zu empfangen und die geistliche Wahrheit auch zu verkosten, wächst, wenn du Wortschatz dafür hast. Wächst, wenn du in der Heiligen Schrift liest und unterschiedliche Konzepte erst mal vom Hirn her kennenlernst. Und dann kannst du's nach und nach verkosten. Kostet und seht, wie Gott, wie gut Gott ist. Und mein Wortschatz für Wein wurde an dem Tag stärker und deswegen auch meine Wertschätzung dafür. Und so ähnlich ist es in Beziehungen und im geistlichen Leben auch.
Erst mal, warum in Beziehungen? Stell dir eine Beziehung vor zwischen Mann und Frau oder Eltern und Kinder oder Freund und Freund, wo im Herzen wegen meiner ganz viel Zuneigung ist, aber die Zuneigung äußert sich nie in Worten. Entschuldigung, die Liebe, die du für mich spürst, von der habe ich gar nichts, wenn du sie nicht ausdrückst. Diese traurige Geschichte von einem alten Vater, der im Sterben liegt und zu seinem Sohn sagt:
"Weißt du schon, ich war mein ganzes Leben lang so stolz auf dich."
Und der Sohn sagt:
"Und warum hast du's mir nie gesagt?"
Stumme Liebe bringt nichts. Tatsächlich würde ich so weit gehen und sagen, der Mangel an Worten ist tatsächlich ein Mangel an Liebe. Im Zwischenmenschlichen ist die Unfähigkeit, Liebe verbal auszudrücken, tatsächlich etwas, an dem wir arbeiten müssen. Aber zwischen uns und Gott ist es das Gleiche. Es ist schon lustig. Schau dir Menschen an, wenn sie über das sprechen, was sie wirklich lieben. Schau dir zwei Typen an, wenn sie über ein neues Auto sprechen. Da fließen die Worte. Oder wenn sich zwei über den Thermomix mit allen Vor- und Nachteilen desselben austauschen. Da fließen die Worte. Oder irgendwelche Teenies, die finden auch sechs, sieben verschiedene Themen, über die sie sich trefflich unterhalten können. Und die Worte kommen nur so daher. Und dann sagen wir so:
"Lass uns mal über Gott sprechen."
Dann kommst du:
"Gott. Ja, Gott ist g-g-gut. Und außerdem ist Gott, Gott ist auch Liebe."
Man hört schon auf. Und Lobpreis bedeutet aber, Wortschatz zu lernen, weil durch Wortschatz meine Fähigkeit, Gott zu lieben, zunimmt, meine Fähigkeit, ihn zu spüren, zunimmt. Deswegen ist es wichtig, sich in dem auch zu trainieren, mal den Mund aufzumachen und mal zu schauen: Wie ist Gott denn wirklich? Und das auch auszusprechen. Ich würde sagen und dir mitgeben für dein Leben als entscheidenden, wichtigen Schlüssel: Finde heraus, wie Gott ist und sag ihm das. Bleib nicht nur stehen beim Denken, sodass wir irgendwie Glaubensüberzeugungen im Kopf haben, sondern finde heraus, wie Gott ist und sag ihm das. Das hat Kraft, dein Leben zu verändern und das probieren wir jetzt aus. Okay? Steht mal auf.
Ähm, wir machen hier ja im Gebetshaus oder jetzt auch, ähm, auf der Meer Lobpreis ganz oft im Singen. Aber du brauchst keine Veronika Loma und du brauchst keine Musik dafür. Das kann helfen, aber es ist ein geistlicher Akt. Und wenn du möchtest, immer alles freiwillig hier. Du musst überhaupt gar nichts, außer atmen, das ist wichtig. Also mach mal die Augen zu und in deinem inneren geistlichen Auge halte dir vor Augen das Wenige, was du über Gott weißt und glaubst. Du musst kein Theologe sein, du musst nicht irgendwie sonst was. Es reicht, wenn du zwei, drei wenige Sachen über Gott weißt. Und wir machen das jetzt alle gemeinsam. Die, die mitmachen wollen, die, die nicht wollen, müssen überhaupt nichts. Öffne deinen Mund und sag Gott, wie er ist. Das ist Lobpreis. Lobpreis ist Gott sagen, wie er ist. Und das machen wir mal eine Minute lang am Stück und wir machen es laut. Und wir sind hier zehntausend Leute. Das heißt, jemand anderer hört dich gar nicht, weil der vielleicht auch den Mund öffnet. Traut ihr euch? Okay, wir sagen Gott, wie er ist. Und wenn du nur weißt, Gott, du bist gut und Gott, du bist mein liebender Vater, dann sag ihm eine Minute lang, das tun verliebte Menschen auch. Die sagen sich auch eine Minute lang:
"Du bist so schön. Du bist so schön."
Ja. Oder wenn dir nur sechs oder sieben Sachen einfallen. Entschuldigung, ist nicht einmal drin. Entschuldigung. Ähm, ist egal, wie viele Sachen dir einfallen. Okay, wir fangen an. Drei, zwei, eins, go.
Gott, du bist... Gott, du bist, du bist anbetungswürdig. Du bist der Gott aller Schönheit. Du bist liebevoll. Du bist voll Sanftmut. Du bist gnädig. Du bist demütig. Du bist heilig. Du bist vergebend. Du bist allmächtig. Du bist der allweise Gott. Du bist der wundervolle Herrscher. Du bist der gute Hirte. Du bist das Licht des Lebens. Du bist der Herrscher. Du bist der Bewahrer. Du bist der Versorger. Du bist der wunderbare Ratgeber. Du bist der liebende Vater. Du bist der Grund alles Seins. Du bist der Wurzel, die Wurzel allen Lebens. Du bist die Quelle des Lebens. Du bist das Wasser, das unseren Durst stillt. Du bist der König auf dem Thron. Du bist das geopferte Lamm. Du bist der ewige Gott. Du bist von Ewigkeit zu Ewigkeit. Du bist unsere Quelle. Du bist unser Liebhaber. Und wir preisen dich. Amen.
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