Bischöfe und Experten erklären Gott und Kirche

Wir haben renommierten Bischöfen und Glaubensexperten die Kernfragen des
Christseins gestellt. Erfahre, was Experten zu den großen Fragen unseres Glaubens
sagen: Klar, verständlich und auf den Punkt gebracht.

Fragen:

Historisch ist seine Existenz kaum zu bezweifeln. Ein Wanderprediger aus Nazareth, der im 1. Jahrhundert durch Galiläa zog, Anhänger um sich sammelte und unter Pontius Pilatus gekreuzigt wurde. Soweit sind sich die meisten Historiker einig. Doch was sagen Glaubensexperten, wer Jesus ist?
Die Taufe markiert symbolisch den Start des gemeinsamen Weges mit Gott. Doch ob es ausreicht, an der Startlinie zu stehen oder ob es mehr braucht, um Christ zu sein, darum geht es in den folgenden Antworten der Glaubensexperten.
„Gott ja, Kirche nein“ „Ich glaube, aber Kirche brauche ich dafür nicht.“ Sätze, die Du vielleicht auch schon so gehört oder selber ausgesprochen hast. Funktioniert das wirklich so gut, wie viele glauben? Führende Köpfe der christlichen Gemeinschaft haben sich dieser Frage gestellt und erklären, welche Bedeutung die Kirche für den Glauben hat.
Es ist das meistgedruckte Buch der Welt. Millionen Menschen besitzen eine Bibel. Deutlich weniger öffnen sie regelmäßig. Wer die Bibel zum ersten Mal aufschlägt, fühlt sich oft wie ein Wanderer ohne Kompass im dichten Urwald aus Stammbäumen, Prophezeiungen und jahrtausendealten Geschichten. Liest man sie wie einen Roman von vorne nach hinten? Oder pickt man sich die Rosinen heraus? Die Bibel ist kein gewöhnliches Buch, das merkt man schnell. Aber sie ist auch kein unzugänglicher Geheimcode. Man muss nur wissen, wie man sie angeht. Wir haben nachgefragt, wie man den Zugang zu diesem „Buch der Bücher“ findet, ohne den Faden zu verlieren.
Glauben kann man an vieles. An den Sinn des Lebens, an die Kraft der Natur, an das Gute im Menschen. Aber ausgerechnet an einen Mann, der vor 2.000 Jahren in einem Winkel des Römischen Reiches lebte, starb und angeblich wieder auferstanden ist? Es klingt, offen gesagt, nach viel. Und die Welt hat keine Mühe, Gründe zu liefern, warum man das alles auch lassen kann. Wissenschaft, Vernunft, die Fehler der Kirche, die Argumente gegen den Glauben liegen griffbereit. Warum man trotzdem an Jesus glauben soll? Bekannte christliche Persönlichkeiten beantworten diese Frage.
Hätte ein allmächtiger Gott der Menschheit nicht einfach so vergeben können. Mit einem Wort, ohne Blut, ohne Leid? Was für ein Vater schickt seinen Sohn in den Tod? War es notwendig, dass Jesus auf so grausame Weise sterben musste. Wir haben die Antworten verschiedener Glaubensexperten zusammengetragen, die Dir helfen sollen, ein tieferes Verständnis für den Tod Jesus Christus am Kreuz zu entwickeln.
Sonntag, 10 Uhr. Ausschlafen, Frühstück, vielleicht ein langer Spaziergang. Die Alternativen sind verlockend. Und mal ehrlich: Kann man Gott nicht auch viel besser beim Waldspaziergang oder ganz entspannt mit einer Tasse Kaffee auf dem Sofa begegnen. Manche haben den Gottesdienst irgendwann still und leise aufgegeben Andere gehen seit Jahrzehnten, fast aus Gewohnheit, und fragen sich manchmal selbst, warum eigentlich. Renommierte geistliche Persönlichkeiten liefern Dir die Antwort, warum der Gottesdienst mehr ist als nur ein Ritual und was man verpasst, wenn man immer nur alleine glaubt.
Wer zum ersten Mal oder nach einer Ewigkeit eine Kirche betritt, fühlt sich oft verunsichert: Wann singt man mit, wann ist man still? Wann wird aufgestanden? Die Angst, „aus der Reihe zu tanzen“, hält manche davon ab, sich einfach auf die Atmosphäre einzulassen. Wir haben bei denen nachgefragt, die beruflich „vorne stehen“, was im Gottesdienst wirklich zählt. Wir hoffen, ihre Tipps nehmen Dir die Unsicherheit und Du kannst ganz entspannt und mit Vorfreude Deinen nächsten Gottesdienstbesuch planen.
Was sagt man eigentlich jemandem, den man nicht sieht? Ist Beten ein einseitiges Wunschkonzert, eine meditative Stille oder ein echtes Gespräch auf Augenhöhe? Wir haben nachgefragt, wie man die Leitung nach „oben“ findet, ohne dass es sich komisch anfühlt.
Wer den Schritt in die evangelische Kirche wagen will, landet oft erst einmal bei ganz praktischen Fragen. Ist das ein bürokratischer Akt im Gemeindebüro oder ein feierlicher Moment vor dem Altar? Wie wird aus dem bloßen Interesse eigentlich eine feste Zugehörigkeit? Wir haben nachgefragt, wie der Weg in die Gemeinschaft konkret aussieht.
Ist die Taufe eine Art unsichtbarer Schutzschirm, der Startschuss für eine lebenslange Gemeinschaft oder schränkt man damit die Freiheit des Kindes ein, später selbst zu entscheiden? Wir haben nachgefragt, was dieses Ja zu Gott eigentlich im Leben eines kleinen Menschen bewirken kann.
Gott als Vater können wir uns vorstellen, Jesus als Mensch sowieso. Doch beim Heiligen Geist wird es oft diffus. Er ist die „unbekannte Größe“ der Dreifaltigkeit. Wir haben bei den Experten nachgefragt, wer oder was dieser Helige Geist ist.
Gott wird als größer beschrieben als alles, was Menschen verstehen können, und zugleich als nahe bei den Menschen, die sich ihm zuwenden. Doch wer ist Gott? Wir haben bei denen nachgefragt, die sich intensiv mit der Frage beschäftigt haben.
Jesus hat die Weltgeschichte in ein Vorher und ein Nachher geteilt. Er hat Menschen bewegt wie kaum jemand sonst. Seine Worte sind über 2000 Jahre alt und sind heute noch so aktuell wie damals. Milliarden von Menschen beten zu ihm, sterben für ihn oder lehnen ihn ab. Jesus spricht vom Reich Gottes, wendet sich Außenseitern zu, stellt religiöse Gewissheiten infrage und fordert Menschen heraus, ihr Leben neu auszurichten. Gleichzeitig begegnet er Menschen mit einer ungewöhnlichen Nähe und Barmherzigkeit. Viele fragen sich deshalb: Was war eigentlich sein zentrales Anliegen? Ging es ihm um Moral, um Religion, um eine neue Gesellschaft oder um etwas ganz anderes?
Der Papst, die Beichte, Weihrauch und Rosenkranz, was für die einen beruhigend ist, ist für die anderen völlig aus der Zeit gefallen. Wir wollten wissen: Was sind Argumente für die katholische Gemeinschaft.
Taufe, check. Kirchenmitglied, check. Bibel im Regal, check. Aber ist man damit schon Christ – oder fängt es da erst an? Christsein klingt im ersten Moment nach einer klaren Sache. Und dann merkt man: Es gibt den stillen Grübler, der allein in der Natur betet. Den begeisterten Lobpreissänger, der die Hände hebt. Die Ordensschwester, die seit 40 Jahren um 5 Uhr aufsteht. Den Zweifler, der jeden Sonntag trotzdem in die Kirche geht. Wir haben nachgefragt, was das Entscheidende am Christsein ist.
Ist Christsein eine Entscheidung, ein Gefühl oder ein Geschenk, das man einfach findet? Fakt ist: Der Weg zum Glauben ist so individuell wie ein Fingerabdruck. Für manche ist es ein Moment der Erleuchtung, manche werden hineingeboren und manche merken eine innere Sehnsucht, die sie treibt. Wenn Du noch am Anfang des Weges stehst, findest Du hier wertvolle Impulse von Menschen, die tief im Glauben stehen.
Vor gut 500 Jahren nagelte ein Mönch 95 Thesen an eine Kirchentür und veränderte die Welt. Was als Streit über Ablassbriefe begann, wurde zu einer Bewegung, die das Christentum bis heute prägt. Warum sich Menschen bewusst für den evangelischen Glauben entscheiden, schildern die folgenden christliche Autoritäten.

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